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Lateinausflug

Unser „Lateintag“ in München - Den Römern auf der Spur


Als Ausgangspunkt für unsere Exkursion auf den Spuren der lateinischen Sprache bot sich der Königsplatz in München mit der Glyptothek und der Antikensammlung an. Bevor wir in die Glyptothek hineingingen, wurden wir auf die originalgetreuen Bauten aufmerksam gemacht. Besonders die verschiedenen Säulenarten an den Propyläen weckten unsere Aufmerksamkeit.
Zufälligerweise fand Frau Meinecke die Säulen genauso faszinierend wie wir.
Sie erklärte uns, dass es bei den Griechen drei verschiedene Säulenarten gab:

Die dorischen Säulen stehen ohne Basis auf dem Unterbau und sind oben eher schlicht gehalten.

Die ionischen Säulen sind „schlanker“ und stehen auf einer Basis auf dem Unterbau. Die Seiten oben sind muschelartig eingerollt. Außerdem sind sie oben etwas höher und prunkvoller als die dorischen.

Die korinthischen Säulen sind ebenso prunkvoll und mit viel Schnickschnack. Wie die ionischen Säulen stehen sie auf einer Basis und sind an den oberen Seiten muschelartig eingerollt. Sie haben ein höheres Ende und viele Verzierungen.

 
Da Frau Meinecke auch Griechischlehrerin ist, las sie uns die griechischen Inschriften vor.
Dann gingen wir in die Glyptothek und schauten uns die Antike an.

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Spannend fand ich den Kontrast zwischen antiker Kunst und der modernen Umsetzung.
Auf dem Weg zum Odeonsplatz kamen wir am Obelisken auf dem Karolinenplatz vorbei, wir besichtigten die Theatinerkirche, machten einen Abstecher ins Antiquarium der Münchner Residenz, wo wir eine Büste entdeckten, die Herrn Rosenlehner verblüffend ähnelte, und gelangten schließlich zum Marienplatz.

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Da es schon Mittag war, legten wir ein kurzes Päuschen am Viktualienmarkt ein. Mittlerweile müde und platt, aber immerhin satt, wanderten wir zum „alten Peter“ und genossen vom Turm oben die Aussicht.
Zum Abschluss besichtigten wir noch die Frauenkirche.
Ich fand den Ausflug sehr schön und konnte für mich selbst viel mitnehmen. Es ist schön, wacher durch das Leben zu gehen.

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All diese Gebäude waren vorher schon da, aber wirklich wahrgenommen hab ich sie nie.

Marlies