Mechaniker/ in für Land- und Baumaschinentechnik
Die Ausbildung in der Land- und Baumaschinentechnik an der Staatlichen Berufsschule Miesbach seit September 2007
Ausbildungsdauer und Berufsschule
Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre. Der Berufsschulunterricht an der Staatlichen Berufsschule Miesbach ist als Blockunterricht organisiert.
Dauer des Jahresunterrichts:
10. – 12. Klasse je 12 Wochen (gleichmäßig über das ganze Schuljahr verteilt)
13. Klasse 2 Wochen
Neben den Fächern Deutsch, Sport, Religion und Sozialkunde stehen verschiedene technologische Fächer auf dem Stundenplan.
Die Tätigkeit im Überblick
Mechaniker/ innen für Land- und Baumaschinentechnik warten und reparieren Fahrzeuge,
Maschinen, Anlagen und Motorgeräte aller Art, die in der Land- und Bauwirtschaft zum Einsatz gelangen.
Sie arbeiten vorwiegend bei Herstellern land- und forstwirtschaftlicher Maschinen und von Baumaschinen. Darüber hinaus sind sie im Großhandel tätig. Einsatzmöglichkeiten finden sich auch in Betrieben, die entsprechende Maschinen verleihen, z.B. in der Reparaturwerkstatt eines landwirtschaftlichen Maschinenrings oder eines Kranverleihs.
Sie arbeiten hauptsächlich in Werkhallen oder Werkstätten. Hier setzen sie Traktoren, Mähdrescher, Melkmaschinen oder Bagger und Planiermaschinen instand. Wartungsarbeiten führen sie auch direkt beim Kunden vor Ort oder auf Baustellen durch. Wenn sie Kunden beraten oder ihre Arbeit dokumentieren, begeben sie sich in die der Werkstatt angeschlossenen Büroräume. Im Bereich Außendienst bzw. Montage sind sie teilweise bundesweit oder im angrenzenden Ausland unterwegs.
Aufgaben und Tätigkeiten eines/ er Mechaniker/ in für Land- und Baumaschinentechnik
Mechaniker/innen für Land- und Baumaschinentechnik warten und reparieren land- und baumaschinentechnische Fahrzeuge, Maschinen, Anlagen und Geräte. Sie erstellen Fehler- und Störungsdiagnosen in mechanischen, hydraulischen, elektrischen und elektronischen Systemen, grenzen die Ursachen ein und beheben die Mängel, indem sie die entsprechenden Teile reparieren oder austauschen. Ihr Aufgabenfeld umfasst die manuelle und maschinelle Bearbeitung von Werkstücken ebenso wie das Ausführen von Schweißarbeiten. Darüber hinaus führen sie Abgasuntersuchungen durch und stellen fahrzeugelektrische Stromanschlüsse her. Sie bedienen Fahrzeuge und Anlagen der Land- und Baumaschinentechnik sowie deren umfangreiche Systeme und nehmen sie in Betrieb (z.B. Melkanlagen). Außerdem rüsten sie land- und bauwirtschaftliche Fahrzeuge oder Maschinen mit Zubehör und Zusatzeinrichtungen aus. Vor allem in Servicebereichen haben sie unmittelbaren Kundenkontakt.
- Arbeitsabläufe planen und kontrollieren, Arbeitsergebnisse prüfen
- Fahrzeuge, Maschinen, Anlagen und Geräte warten, prüfen und instand setzen, ggf. Zusatzeinrichtungen wie z.B. Mähwerke installieren
- Abgasuntersuchungen durchführen, Einrichtungen zur Emissionsminderung prüfen und einstellen
- elektrische Stromanschlüsse herstellen und prüfen
- Werkstücke und Bauteile von Hand bzw. mit Maschinen bearbeiten und zusammenfügen
- Fahrzeuge und Systeme bedienen und in Betrieb nehmen
- Kunden beraten und betreuen, z.B. Fahrzeuge oder Maschinen an die Kunden übergeben
Neigungen und Interessen
Förderlich:
- Neigung zu Handarbeit mit körperlichem Einsatz
- Vorliebe für Tätigkeit mit einem in sich abgeschlossenen Arbeitsergebnis
- Vorliebe für wechselnde, insgesamt aber überschaubare und wiederkehrende Arbeiten
- Neigung zu feinmanueller Arbeit
- Interesse an Technik, an mechanisch-technischen Abläufen
- Vorliebe für Umgang mit dem Werkstoff Metall
- Neigung zum Bedienen und Beraten
Nachteilig:![]()
- Abneigung gegen Umgang mit Maschinen
- Abneigung gegen Schmutzarbeit
- Abneigung gegen Arbeit im Freien
- Abneigung gegen unregelmäßige Arbeitszeiten
- Abneigung gegen Arbeit unter Zeitdruck
